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Aktuelle Projekte (eine Auswahl)

Problemorientiertes Lernen (POL)

Im Rahmen der Verzahnung vorklinischer und klinischer Ausbildung finden in den ersten vier Semestern des integrierten Reformstudiengangs Medizin (iRM) regelmäßige Veranstaltungen zum problemorientierten Lernen statt. Ziel dabei ist es, anhand von konkreten Patientenfällen den Anwendungsbezug des bisher Gelernten auf das klinische Wissen zu demonstrieren und das fächerübergreifende Denken zu stärken. Darüber hinaus sollen auch Teamarbeit, Selbstverantwortung und Präsentationskompetenzen gefördert werden.

Ansprechpartner im ZML: Dr. phil. Tim Peters


Prüfungen

Entwicklung und Implementierung neuer Prüfungsformate (MEQ, OSCE, Triple Jump Exercise, DOPS). Durchführung von Workshops zum Thema Prüfungen in Bochum und andernorts. Formales und zum Teil auch inhaltliches Review aller schriftlichen §-27-Prüfungen der Fakultät. Prüfungsaufsicht bei Prüfungen im Modell- und Regelstudiengang. Planung und Ausgestaltung der Prüfungen im Modell- und einige Prüfungen im integrierten Reform-Studiengang.

Ansprechpartner im ZML: Dr. med. Andreas Burger


Ärztliche Fertigkeiten – iRM

Im iRM wird bereits ab dem 1. Semester die systematische Grundlagenvermittlung mit klinisch relevanten Inhalten verknüpft und großer Wert auf den Praxis- und Patientenbezug gelegt. Ziel ist dabei die frühe Heranführung an Fragestellungen der klinischen Medizin und an das Berufsfeld des Arztes. Hierzu lernen die Studierenden in den Semestern 1-4 die ihre ersten klinischen Basiskenntnisse und -fertigkeiten (wie Ana¬mne¬seer¬he¬bung und kör¬per¬li¬che Un¬ter¬su¬chung) und beschäftigen sich mit ethischen, gesellschaftlichen und ökonomischen Aspekten Ihres Berufsbildes. Sie erwerben Kompetenzen in der Kommunikation und Interaktion mit Patienten und den anderen Berufsgruppen im Gesundheitswesen. Wissenschaftliches Denken und Arbeiten ist ein weiterer Bestandteil.

Ansprechpartner im ZML: Dipl. Soz.-Wiss. Ute Köster


MeDiBo – Medizindidaktik Bochum

Moderne Lehr- und Lernformen sowie fächerübergreifende Curricula stellen neue Anforderungen an die Lehre. Das ZML bietet eine Reihe von Fortbildungsmaßnahmen an, um sowohl junge als auch erfahrene Dozenten darauf vorzubereiten und ihnen das nötige Handwerkszeug an die Hand zu geben. Es werden jedes Jahr Workshops zu verschiedenen Themen wie zum Beispiel „Planung von Lehrveranstaltungen“, „Plenardidaktik“, „Qualifiziert schriftlich und mündlich praktisch Prüfen“ oder „Konfliktmanagement“ angeboten, die mit einem Zertifikat abgeschlossen werden können.

Ansprechpartner im ZML: Dr. phil. Tim Peters

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Orientierungswoche/ Erstsemestertutorium

Wir begrüßen zum Wintersemester 2015/ 2016 rund 340 Erstsemesterstudierende im integrierten Reformstudiengang Medizin. In der ersten Woche werden sie von über 30 studentischen Tutoren und Tutorinnen aus den höheren Semestern in Kleingruppen begleitet und auf die Besonderheiten des Studiengangs vorbereitet. Diese Begleitung setzt sich im ersten Semester im sogenannten Erstsemestertutorium fort; einer Gruppe von 10 Studierenden wird ein Tutor/ eine Tutorin zur Seite gestellt, die in eigener Organisation Treffen durchführen. Wir unterstützen das Erstsemestertutorium konzeptionell und organisatorisch.

Ansprechpartner im ZML: Dipl. Soz.-Wiss. Michaela Pieper


Ärztliche Interaktion – iRM

Im Strang „Ärztliche Interaktion“, der sich vom 1. bis zum 8. Semester erstreckt, erlernen und reflektieren die Studierenden die Art und Weise, wie sie auf die PatientInnen zugehen. Ziel ist der Erwerb von interaktiven und kommunikativen Fertigkeiten und berufsrelevanten Einstellungen, die für eine gesundheitsfördernde Arzt-Patient-Beziehung förderlich sind. Zudem werden hier die kommunikativen Fähigkeiten vermittelt, die sie für den Umgang mit PatientInnen, Angehörigen, KollegInnen und anderen Gruppen ihres beruflichen Umfeldes qualifizieren sollen.

Ansprechpartner im ZML: Dipl. Soz.-Wiss. Ute Köster


Gesprächssimulationen

Der professionelle Umgang mit schwierigen Situationen ist in der Medizin wie in vielen akademischen Arbeitsbereichen eine wachsende Herausforderung. In berufsspezifischen Lehrangeboten werden daher an der gesamten RUB praxisrelevante Situationen mit hierfür geschulten Schauspielern in Kleingruppen geübt. Hierzu gehören ärztliche Aufklärungsgespräche im weißen Kittel, aber auch Personalführungsgespräche mit Mitarbeitern oder Gespräche zwischen Lehrern und „renitenten“ Eltern.

Ansprechpartner im ZML: Theodor Krukenbaum

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eLearning in der Medizinischen Lehre

ELearning-Elemente ergänzen und unterstützen seit langem die Lehre an der Medizinischen Fakultät und tragen dabei dem veränderten Lernverhalten der Lernenden und einer Flexibilisierung der Lernorte Rechnung. Seit über 10 Jahren werden im Modellstudiengang Medizin Informationen, Lehr- und Lernmaterialien über die Lernplattform „Blackboard“ zur Verfügung gestellt. Im integrierten Reformstudiengang iRM ist für jede Lehrveranstaltung eine eigene Blackboard-Umgebung oder einen Moodle-Kurs eingerichtet. Im Zuge der Erweiterung des Universitätsklinikums nach Ostwestfalen-Lippe werden Veranstaltungsübertragungen in andere Hörsäle, das Streaming von Vorlesungen oder das Erstellen von Lehrfilmen neue Bedeutung gewinnen. Der Einsatz von ePortfolios und MOOCs ist ebenfalls geplant.

Ansprechpartner im ZML: Dipl. Soz.-Wiss. Ute Köster


Internationales

Teilnahme und Mitarbeit am Projekt Tempus IV 159328-TEMPUS – 1 – 2009 – FR – TEMPUS – SHMES, Life-Long Learning Framework for Medical University Teaching Staff mit dem Ziel eine Qualitätssteigerung und eine Vergleichbarkeit der Ausbildung in der Medizin zu erreichen. Planung einer Kooperation mit der Staatlichen Medizinischen Universität Omsk, Sibirien, Russische Föderation. Beratung von Erasmus-Studierenden.

Ansprechpartner im ZML: Dr. med. Andreas Burger


IPHiGen – Interprofessionelles Handeln im Gesundheitswesen

„Interprofessionelles Handeln im Gesundheitswesen (IPHiGen)“ ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem Zentrum für Medizinischen Lehre und dem Department für Angewandte Gesundheitswissenschaften der Hochschule für Gesundheit (hsg) zur Entwicklung gemeinsamer interprofessioneller Lehrformate für Studierenden der Medizin und der fünf Bachelorstudiengänge der hsg (Pflege, Hebammenkunde, Ergotherapie, Physiotherapie und Logopädie). Das Projekt wird im Rahmen des Programms „Operation Team“ durch die Robert Bosch Stiftung gefördert.

Ansprechpartner im ZML: Matthias Joswig

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Skills-Labs

Medizinstudierende wünschen sich häufig einen größeren Anteil praxisorientierter Lehrangebote in der medizinischen Ausbildung. Für diese Studierendengruppe stellt das Zentrum für Medizinische Lehre (ZML) ein vom Stundenplan unabhängiges und freiwilliges Lehrangebot bereit. Unterrichtet in Kleingruppen und angeleitet durch studentische Tutoren/-innen werden die Blutentnahme, das Legen einer peripheren Venenverweilkanüle, der Verbandswechsel, chirurgische Basiskompetenzen und infektionsprophylaktische Arbeitstechniken trainiert. Des Weiteren werden Kurse zur Patientenuntersuchung und Ersten Hilfe angeboten.

Ansprechpartner im ZML: Dipl. Soz.-Wiss. Michaela Pieper

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Modellstudiengang

Mit dem 9. Jahrgang werden letztmalig Studierende des Modellstudienganges im kommenden Wintersemester das 9. Fachsemester des Medizinstudiums absolvieren. Die Vorbereitungen der anstehenden Curriculums-Blöcke „Erkrankungen des zentralen und peripheren Nervensystems und der Sinnesorgane“, „Psychiatrische und psychosomatische Erkrankungen“ sowie „Erkrankungen von Haut und Geschlechtsorganen“ befinden sich in einem zeitlich angemessenen Stadium. Den Studierenden kann rechtzeitig eine Vorschau nicht nur auf die im Wintersemester stattfindenden Lehrveranstaltungen, sondern auch auf die nach Ende der Vorlesungszeit zu absolvierenden Blockpraktika in Gynäkologie und Pädiatrie gewährt werden.

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Klinischer Untersuchungskurs

Anlässlich des erstmalig stattfindenden 1. Klinischen Semesters im neu etablierten „intergierten Reformstudiengang Medizin“ (iRM) wird der „Klinische Untersuchungskurs“ umstrukturiert. Ziel dieser Umstrukturierung ist eine standardisierte Durchführung des „Klinischen Untersuchungskurses“ in den Bochumer Häusern des Universitätsklinikums der Ruhr-Universität Bochum (UK RUB). Dem Ziel der Standardisierung dienen ein ausgeklügeltes Rotationsschema, auf dessen Grundlage die Studierenden unterschiedliche Themenbereiche durchlaufen, sowie innovative und unter Beteiligung klinischer Fachvertreter/-innen entstehende Arbeitsmaterialien. Dazu gehören ein Lehrbogen „Erhebung der Anamnese und Dokumentation der körperlichen Untersuchung“ sowie ein Manual.