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Aktuelle Projekte (eine Auswahl)

Problemorientiertes Lernen (POL)

Im Rahmen der Verzahnung vorklinischer und klinischer Ausbildung finden in den ersten vier Semestern des integrierten Reformstudiengangs Medizin (iRM) regelmäßige Veranstaltungen zum problemorientierten Lernen statt. Ziel dabei ist es, anhand von konkreten Patientenfällen den Anwendungsbezug des bisher Gelernten auf das klinische Wissen zu demonstrieren und das fächerübergreifende Denken zu stärken. Darüber hinaus sollen auch Teamarbeit, Selbstverantwortung und Präsentationskompetenzen gefördert werden.


Ansprechpartner im ZML: Dr. phil. Tim Peters

Prüfungen

Entwicklung und Implementierung neuer Prüfungsformate [MEQ, OSCE, Triple Jump Exercise, DOPS]. Ziel ist es nicht nur Wissen sondern auch Kompetenzen (Entrusted Professional Activities [EPA’s]), wie im Masterplan Medizin 2020 gefordert, zu prüfen. Die Einführung und Weiterentwicklung computerbasierter Prüfungen an der Fakultät wird gerade hierfür neue Möglichkeiten eröffnen. Durchführung von Workshops zum Thema Prüfungen in Bochum und andernorts. Formales und zum Teil auch inhaltliches Review aller schriftlichen §-27-Prüfungen der Fakultät. Prüfungsaufsicht bei Prüfungen. Unterstützung bei der Planung und Ausgestaltung von Prüfungen.


Ansprechpartner im ZML: Dr. med. Andreas Burger

Ärztliche Fertigkeiten – iRM

Im iRM wird bereits ab dem 1. Semester die systematische Grundlagenvermittlung mit klinisch relevanten Inhalten verknüpft und großer Wert auf den Praxis- und Patientenbezug gelegt. Ziel ist dabei die frühe Heranführung an Fragestellungen der klinischen Medizin und an das Berufsfeld des Arztes. Hierzu lernen die Studierenden in den Semestern 1-4 ihre ersten klinischen Basiskenntnisse und -fertigkeiten (wie Anamneseerhebung und körperliche Untersuchung) und beschäftigen sich mit ethischen, gesellschaftlichen und ökonomischen Aspekten Ihres Berufsbildes. Sie erwerben Kompetenzen in der Kommunikation und Interaktion mit Patienten und den anderen Berufsgruppen im Gesundheitswesen. Wissenschaftliches Denken und Arbeiten ist ein weiterer Bestandteil.


Ansprechpartner im ZML: Dipl. Soz.-Wiss. Ute Köster - derzeit vertreten durch Dr. rer. medic. Barbara Emons

MeDiBo – Medizindidaktik Bochum

Moderne Lehr- und Lernformen sowie fächerübergreifende Curricula stellen neue Anforderungen an die Lehre. Das ZML bietet eine Reihe von Fortbildungsmaßnahmen an, um sowohl junge als auch erfahrene Dozenten darauf vorzubereiten und ihnen das nötige Handwerkszeug an die Hand zu geben. Es werden jedes Jahr Workshops zu verschiedenen Themen wie zum Beispiel „Planung von Lehrveranstaltungen“, „Plenardidaktik“, „Qualifiziert schriftlich und mündlich praktisch Prüfen“ oder „Konfliktmanagement“ angeboten, die mit einem Zertifikat abgeschlossen werden können.


Ansprechpartner im ZML: Dr. phil. Tim Peters

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Orientierungswoche/ Erstsemestertutorium

Wir begrüßen jeweils zum Wintersemester rund 340 Erstsemesterstudierende im integrierten Reformstudiengang Medizin. In der ersten Woche werden sie von über 30 studentischen Tutoren und Tutorinnen aus den höheren Semestern in Kleingruppen begleitet und auf die Besonderheiten des Studiengangs vorbereitet. Diese Begleitung setzt sich im ersten Semester im sogenannten Erstsemestertutorium fort; einer Gruppe von 10 Studierenden wird ein Tutor/ eine Tutorin zur Seite gestellt, die in eigener Organisation Treffen durchführen. Wir unterstützen das Erstsemestertutorium konzeptionell und organisatorisch.


Ansprechpartner im ZML: Dipl. Soz.-Wiss. Michaela Pieper

Ärztliche Interaktion – iRM

Im Strang „Ärztliche Interaktion“, der sich vom 1. bis zum 8. Semester erstreckt, erlernen und reflektieren die Studierenden die Art und Weise, wie sie auf die PatientInnen zugehen. Ziel ist der Erwerb von interaktiven und kommunikativen Fertigkeiten und berufsrelevanten Einstellungen, die für eine gesundheitsfördernde Arzt-Patient-Beziehung förderlich sind. Zudem werden hier die kommunikativen Fähigkeiten vermittelt, die sie für den Umgang mit PatientInnen, Angehörigen, KollegInnen und anderen Gruppen ihres beruflichen Umfeldes qualifizieren sollen.


Ansprechpartner im ZML: Dipl. Soz.-Wiss. Ute Köster - derzeit vertreten durch Dipl. Soz.-Wiss. Michaela Pieper

Gesprächssimulationen

Der professionelle Umgang mit schwierigen Situationen ist in der Medizin wie in vielen akademischen Arbeitsbereichen eine wachsende Herausforderung. In berufsspezifischen Lehrangeboten werden daher an der gesamten RUB praxisrelevante Situationen mit hierfür geschulten Schauspielern in Kleingruppen geübt. Hierzu gehören ärztliche Aufklärungsgespräche im weißen Kittel, aber auch Personalführungsgespräche mit Mitarbeitern oder Gespräche zwischen Lehrern und „renitenten“ Eltern.


Ansprechpartner im ZML: Theodor Krukenbaum

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E-Learning und Digitalisierung in der Medizinischen Lehre

E-Learning-Elemente ergänzen und unterstützen die Lehre an der Medizinischen Fakultät und tragen dabei dem persönlichen Lernverhalten der Studierenden und einer Flexibilisierung von Lernorten Rechnung. Seit 2003 erprobt das Zentrum für Medizinische Lehre neue digitale Lehrformate und entwickelt gemeinsam mit Lehrenden und Lernenden individuelle Inhalte für eine mediengestützte Lehre. Die Betreuung reicht von der Einführung in das universitäre Lernmanagementsystem Moodle über die Beratung zur Anwendung von Onlinelehrtools bis zum kooperativen Aufbau alternativer digitaler Lehrkonzepte (z.B. Blendend-Learning-Formate). Im Rahmen des Zertifikates „Medizindidaktik NRW“ bieten wir ergänzend über das Fortbildungsprogramm MeDiBo mehrtägige E-Learning-Schulungen an. Auch in der medizindidaktischen Lehr-Lern-Forschung werden durch das Zentrum für Medizinische Lehre E-Learning-Thematiken einbezogen.
Im Zuge der Erweiterung des Universitätsklinikums nach Ostwestfalen-Lippe koordinieren wir die Vernetzung der Universitätskliniken untereinander und mit dem Campus. Zusätzlich stellen wir Support bei der Durchführung von Vorlesungs-Live-Streams und dem Erstellen von Lehrfilmen. Eine enge Zusammenarbeit mit den technischen und didaktischen Institutionen der Ruhr-Universität ermöglicht hier eine zielorientierte Contententwicklung.


Ansprechpartner im ZML: Matthias Joswig, M. Sc.

Internationales

Aus der Teilnahme und Mitarbeit am Projekt Tempus IV 159328-TEMPUS – 1 – 2009 – FR – TEMPUS – SHMES, Life-Long Learning Framework for Medical University Teaching Staff mit dem Ziel eine Qualitätssteigerung und eine Vergleichbarkeit der Ausbildung in der Medizin zu erreichen hat sich die Kooperation mit der Staatlichen Medizinischen Universität Omsk, Sibirien, Russische Föderation ab dem Sommersemester 2018 entwickelt. Es fanden schon mehrere Winter Schools in Omsk statt. Mehrere Studierende aus Omsk absolvierten Famulaturen am Klinikum der RUB. Neben Forschungsprojekten sollen auch die Kontakte auf Ebene der Studierenden intensiviert werden. Beratung von Studierenden, die eine Famulatur im Ausland planen.


Ansprechpartner im ZML: Dr. med. Andreas Burger

IPHiGen – Interprofessionelles Handeln im Gesundheitswesen

„Interprofessionelles Handeln im Gesundheitswesen (IPHiGen)“ ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem Zentrum für Medizinischen Lehre und dem Department für Angewandte Gesundheitswissenschaften der Hochschule für Gesundheit (hsg) zur Entwicklung gemeinsamer interprofessioneller Lehrformate für Studierenden der Medizin und der fünf Bachelorstudiengänge der hsg (Pflege, Hebammenkunde, Ergotherapie, Physiotherapie und Logopädie). Das Projekt wird im Rahmen des Programms „Operation Team“ durch die Robert Bosch Stiftung gefördert.


Ansprechpartner im ZML: Matthias Joswig

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Skills-Labs

Medizinstudierende wünschen sich häufig einen größeren Anteil praxisorientierter Lehrangebote in der medizinischen Ausbildung. Für diese Studierendengruppe stellt das Zentrum für Medizinische Lehre (ZML) ein vom Stundenplan unabhängiges und freiwilliges Lehrangebot bereit. Unterrichtet in Kleingruppen und angeleitet durch studentische Tutoren/-innen werden die Blutentnahme, das Legen einer peripheren Venenverweilkanüle, der Verbandswechsel, chirurgische Basiskompetenzen und infektionsprophylaktische Arbeitstechniken trainiert. Des Weiteren werden Kurse zur Patientenuntersuchung und Ersten Hilfe angeboten.


Ansprechpartner im ZML: Jannis Achenbach, Dipl. Soz.-Wiss. Michaela Pieper

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Klinischer Untersuchungskurs

Anlässlich des erstmalig stattfindenden 1. Klinischen Semesters im neu etablierten „intergierten Reformstudiengang Medizin“ (iRM) wird der „Klinische Untersuchungskurs“ umstrukturiert. Ziel dieser Umstrukturierung ist eine standardisierte Durchführung des „Klinischen Untersuchungskurses“ in den Bochumer Häusern des Universitätsklinikums der Ruhr-Universität Bochum (UK RUB). Dem Ziel der Standardisierung dienen ein ausgeklügeltes Rotationsschema, auf dessen Grundlage die Studierenden unterschiedliche Themenbereiche durchlaufen, sowie innovative und unter Beteiligung klinischer Fachvertreter/-innen entstehende Arbeitsmaterialien. Dazu gehören ein Lehrbogen „Erhebung der Anamnese und Dokumentation der körperlichen Untersuchung“ sowie ein Manual.


Ansprechpartner im ZML: Dr. rer. medic. Barbara Emons